01.08.2010 10:14
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Der ADFC-Vorsitzende Ulrich Patzer fordert härteres Vorgehen gegen falschparkende Autofahrer,heute LVZ,Seite 17.
Nun muß man zugeben,daß er Recht hat.Viele Autofahrer parken wie sie lustig sind,auch auf Radwegen.Besonders an Schulen ist dies zu beobachten.Nun ist es in heute unsicheren Zeiten,von Vorteil sein Kind zur Schule zu bringen,bzw.abzuholen.Warum man dabei fast bis ins Klassenzimmer fahren muß,statt auch mal ein paar Meter zum Auto zu laufen,erschließt sich mir nicht.Besonders an Schulen könnte die Stadt mittels Knöllchen ihr Budget leicht aufbessern. Leider vergißt der werte Herr Patzer die Fehler.bzw bewußten Verkehrsverstöße seiner Mitglieder zu erwähnen.Nach meiner Beobachtung gibt es kaum einen Radfahrer der eine rote Ampel beachtet.Die Rücksichtslosigkeit der Radfahrer gegenüber Fußgänger im Allgemeinen,älteren Menschen im Besonderen auf Wegen und in Fußgängerzonen ist bekannt und braucht nicht weiter erörtert zu werden. Ein besonderes "Vergnügen" sind die Vorfahrtskenntnisse der Radfahrer.Nicht nur daß sie radikal die Vorfahrt nehmen.Auch umgekehrt,wenn sie Vorfahrt haben und man als disziplinierter Autofahrer sie gewährt,klotzen sie einen blöd wie ein Esel an,warum man anhält.Hinsichtlich der Vorfahrtsregeln sind die meisten Radfahrer nach meiner Beobachtung gebildet wie eine Schippe Sand. Als Ausnahme,man merkt sofort wer als Radfahrer auch Autofahrer ist.Da klappts mitunter. Man sollte in den Reihen des ADFC also an der eigenen Nase ziehen.Auch auf die Gefahr,daß sie länger wird. |
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Hier gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Selbst in überfüllten Fußgängerzonen rasen viele Radfahrer im Slalom um die Passanten. Warum hier das Ordnungsamt nicht präsent ist, verstehe ich nicht. Aber sicher ist es lukrativer und auch unproblematischer ( weil konfliktlos ) Knöllchen an Windschutzscheiben anzubringen.
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Verkehrsregeln gelten für alle, für Autofahrer, Radfahrer und übrigens auch für Fußgänger. Das ändert aber nichts daran, dass die Großzügigkeit der Ordnungshüter gegenüber Autofahrern skandalös ist. Nach meinen Erfahrungen sind für 80% der Autofahrer Radfahrer Freiwild im Straßenverkehr. Daher auch das Parken auf Radwegen. Viele Autofahrer machen das einfach aus Gedankenlosigkeit und Überheblichkeit: Radfahrer sind für die Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse. Das Parken auf Radwegen ist übrigens kreuzgefährlich: Man wird auf die Autospur gezwungen oder wenn man weniger Lebensmüde ist, auf den Fußweg und verursacht dort neuen Ärger. Ich unterstütze daher den Vorstoß von Uli Patzer nachdrücklich und bin sehr dafür, dass die Ordnungshüter endlich hart durchgreifen, vor allem gegen die Pkw-Fahrer, aber auch gegen Radfahrer und Fußgänger, wenn die glauben, im Straßenverkehr lästige Regeln zum Schaden anderer vernachlässigen zu dürfen.
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Zitat:
Besonders verwundert bin ich hierbei am Anteil von Studenten und Studentinnen der hier beheimateten Hochschulen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Abiturs, darf man doch auch mit etwas gesundem Menschenverstand rechnen, oder? Nein, diese Jugend, wir hätten uns das damals nicht erlaubt...tztztz Wenn ich mal etwas Zeit habe, werde ich evtl. einen Musterprozess ins Auge fassen. Natürlich darf Fahrrad-Hempel als Hauptsponsor agieren. |
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Zitat:
Einfach lächerlich was sie hier ablassen . Es wird Zeit das für gleiche Verstöße auch gleiche Strafen fällig werden, Machen sie den Test an einem Frühjahrsabend in der Südvorstadt 80% der Radfahrer sind ohne Licht unterwegs als ich mal einen fast übersehen hatte hab ich mal gezählt auf dem Weg über die Karli in die Innenstadt kam ich in 5 min auf 35. Einbahnstrassen gibt es für Radfahrer auch nicht Ampeln werden bei Rot genommen und Fussgängerüberwege zum rassanten Wechsel der Straßenseite missbraucht . Es wird pöbelnt auf dem Fussweg gefahren der Fussgänger muss Platz machen egal ob man mit dem Kinderwagen unterwegs ist und nebeneinanderlaufen für Fussgänger sollte eh verboten werden. Das dickste Ding sah ich letztens ne Mutter mit Kind im Fahradanhänger bei Dunkekheit und Regenwetter und jegliches Lämpchen am Gefährt. Besondere Defizite in der Verfolgung dieser Vehrkehrsdilikte scheinen auf dem Polizeirevoer Süd zu herrschen anders kann ich mir dieses Treiben in diesem Teil der Stadt nicht erklären. Das soll keine Reinwaschung der Autofahrer sein das wir uns hier nicht falsch verstehen aber dieser ADFC Mensch sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen ! Ein Ortstermin in oben genannten Stadtteil würde im die Augen öffnen . Und ich fahr selber ca 3000km im Jahr sportlich Rad und kann mir selbst am Rennrad zwei Lampen leisten. |
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Zitat:
Die Art und Weise, wie in Deutschland Radwege angelegt und Ernst genommen werden, spottet jeder Beschreibung! Oftmals dienen sie doch nur dazu, für ungestörtes Autofahrer-Vergnügen zu sorgen während andere Verkehrsteilnehmer sehen können, wo sie bleiben. Neben der bereits beschriebenen Unsitte, Radwege als Parkflächen zu missbrauchen, der Tatsache, dass viele aus Nebenstraßen oder Grundstücksausfahrten kommende Autofahrer den Verlauf der Hauptstraße erst an den Autospuren wahrzunehmen scheinen, dem Irrglauben von manchen Fußgängern, Radwege seien ein verbreiterter Fußweg, ist auch oft die Beschilderung oder sonstige Erkennbarkeit des weiteren Streckenverlaufes auf einem Radweg oft schwierig. In den Niederlanden und Belgien gibt es sowohl durchgehende Radwege als auch die entsprechenden landesweiten Beschilderungen. In Frankreich - wo simple Blechschäden an Autos nicht wie bei uns mit Schäden an Leben und Gesundheit gleichgesetzt werden - gibt es zwar noch weniger Radwege, aber dafür sind auch die Autofahrer vernünftiger. Gleiches trifft auch auf England zu. In der Schweiz und in Schweden gibt es wiederum viele Radwege, die weitab von Straßen und damit dem Ärgernis Autoverkehr verlaufen. Übrigens: Dies alles basiert auf persönlichen Erfahrungen, die ich in den beschriebenen Ländern selbst machen konnte. Daneben habe ich in vielen Ländern mehr Gelassenheit aller Verkehrsteilnehmer gegenüber anderen registriert. Selbst wenn man es mit den Vorschriften nicht so genau nimmt, bestreitet kaum jemand die bloße Existenzberechtigung anderer Menschen, wie dies hier im Lande der griesgrämigen Rechthaber oft (zum Glück sind ja nicht alle verbohrt) der Fall ist. Natürlich sollte das Ganze keine Einbahnstraße sein. Wenn ich mit dem Fahrrad einmal bei ROT fahre oder vorschriftswidrig den Fußweg benutze (weil die Straße manchmal lebensgefährlich ist), erzwinge ich mir nie irgendeine Vorfahrt, die ich dort nicht habe. Manchmal halte ich dann eben an! Ebenso bin ich über rücksichtslose Fahrrad-Rambos empört, die auch anderen Radfahrern mitunter das Leben schwer machen. |
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Ich hatte ja schon angemerkt,daß viele Autofahrer was das Parken angeht,keine Engel sind.Erklärt aber noch nicht warum man als Radfahrer rote Ampeln mißachten muß.
Also nochmal,besonders für Herrn Patzer,an die eigene Nase fassen. Rücksichtnahme im Verkehr ist keine Einbahnstraße,gilt für alle. |
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Der ADFC ist nun mal kein " Instrument zur Züchtigung" undisziplinierter Radfahrer. Kampagnen und Aktionen für mehr Sicherheit wie beispielsweise " Licht ans Rad" hat es aber schon gegeben.
Warum Frank R. so kniftig auf Lepidus reagiert, bleibt mir schleierhaft. Allmählich stinkt mir der Umgangston in diesem Forum an. |
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Natürlich sollte das Parken auf Rad- und Fußwegen bestraft werden, aber gleichzeitig sollte sich der ADFC damit beschäftigen den Radfahrern den Sinn eines Radweges zu erklären. Wie oft sieht man Radler die trotz bestens ausgebautem Radweg diesen nicht nutzen und lieber auf der Straße fahren, und das obwohl da keine Hindernisse vorhanden sind.
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